Leistungsdiagnostik
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Die richtige Trainingsbelastung ist für alle Sporttreibenden eine Grundvoraussetzung. Dies schon alleine, um die gesetzten persönlichen Ziele zu erreichen. Häufig, so auch bei uns, wird das Trainingsziel aber verfehlt, weil die Belastungen nicht auf die individuelle Leistungsfähigkeit bzw. den aktuellen Trainingszustand abgestimmt sind.
Die meisten Sportler trainieren nach eigenem Empfinden, Ermessen, Lust und Laune. Meist entweder zu viel oder zu wenig. Letztlich verlieren dadurch viele die Freude am Sport bzw. resignieren.
Dabei wäre es letztlich doch so einfach. Die methodische Steuerung der Trainingsbelastung setzt eine Leistungsdiagnostik – inzwischen eine unentbehrliche Hilfe bei der Vorbereitung persönlicher Höchstleistungen – voraus. Sowohl im Leistungs- als auch im Freizeitsport ist die Leistungsdiagnostik als Kontrolle der Entwicklung der sportlichen Leistungsfähigkeit nicht mehr wegzudenken.
Das Ziel ist die Überprüfung des durch das Training erreichten Anpassungszustandes. Die Leistungsdiagnostik ist im Abstand von drei bis vier Monaten sowohl für den Freizeitsportler als auch für den Leistungssportler eine nützliche Methode zur objektiven Kennzeichnung des trainingsbedingten Anpassungszustandes.
Wichtig für den Sportler ist, die Leistungsfortschritte erfolgen sowohl im Freizeit- als auch im Leistungssport nicht in großen Sprüngen, jeder Leistungsverbesserung liegt eine adäquate Anpassung (Kompensation) in leistungsbestimmenden Funktionssystemen zugrunde.
Leistungsorientiertes Training kann auch vorübergehend zu Befundverschlechterung führen; die Diagnostik weist dann auf notwendige Trainingskorrekturen hin. Dies wird leider von vielen Sportlern unterschätzt, da sie sich mit diesen Dingen nie wirklich auseinandergesetzt haben.
Ruhepuls, maximale Herzfrequenz, Herzfrequenz unter Belastung (Grundlagenausdauerbereiche, Wettkampfspezifische Ausdauerbereiche, ReKom), Laktat und so weiter sind biologische Messgrößen, die die Reizstärke einer Trainingsbelastung oder die Wirkrichtung eines Trainingszyklus sehr genau widerspiegeln und für ein zielgerichtetes kontrollierbares Leistungstraining unentbehrlich sind.
Wichtig ist - Trainingsanpassungen brauchen Zeit
Die durch das Training hervorgerufene Anpassung der einzelnen Organe (Kompensation) verläuft zeitlich unterschiedlich. Die Herzschlagfrequenz (HF) kann sich am schnellsten verändern. Die zur Trainingssteuerung genutzte Laktatkonzentration wird durch die Wirkrichtung des Leistungstrainings, den Ermüdungszustand, den Füllungszustand der Glycogenspeicher, durch Umstellungen im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel sowie andere Faktoren beeinflusst.
Die Größe der Veränderungen ist abhängig vom Leistungszustand, d.h. je höher die Leistungsfähigkeit ist, desto kleiner sind die Veränderungen und umgekehrt. Die längste Zeit zur Anpassung durch Training benötigt die Sauerstoffaufnahme auf submaximalen und maximalen Belastungsstufen. Erst nach vier bis sechs Wochen reizwirksamer Belastung ist mit einer strukturellen und funktionellen Anpassung beim leistungssportlichen Training zu rechnen. Daher sollten leistungsdiagnostische Untersuchungen erst im Abstand von über acht Wochen erfolgen.Die Wirkung des Trainings kann sich in einer Zunahme oder auch Abnahme von HF, Laktat sowie submaximaler und/oder maximaler O2-Aufnahme äußern. Die Anpassung vollzieht sich besonders in der sportartspezifisch beanspruchten Muskulatur und in den zentralen Vermittlungssystemen des Gesamtorganismus, wie Herz-Kreislauf-und Atmungssystem, Stoffwechsel, Motorik, Immunsystem u.a.
Für Trainer und Übungsleiter ist dies letztlich nichts neues, trotz allem sind nur wenige Trainer in der Lage die Messmethoden richtig zu nutzen bzw. überhaupt einzusetzen.
Wir bieten folgende Möglichkeiten der Leistungsdiagnostik (die Preise stehen extra mit dabei) an:Leistungsdiagnostik
Kraftleistungstest
Kraftleistungstest mit Interpretation der Ergebnisse, Ermittlung der individuellen Trainingsbereiche (Kraftausdauer, Maximalkraft, Schnellkraft, Hypertrophie)
Ausdauertest
Conconitest (Laufband / Ergometer) mit Auswertung, Interpretation der Ergebnisse, Ermittlung der individuellen Herzfrequenzbereichen für Training und Wettkampf (ReKom, GA1, GA1 / 2, GA2, WSA1, WSA2, max. HFQ, Schwelle usw.)
Ruhepulsdiagnostik
Der Ruhepuls wird täglich ermittelt und zur Analyse per Email weitergeleitet. Interpretation der Ergebnisse, Herzfrequenzbereiche für Training und Wettkampf.
Laktatdiagnostik
Auf dem Fahrradergometer oder Laufband mit Auswertung, Interpretation der Ergebnisse, Ermittlung der individuellen Herzfrequenzbereichen für Training und Wettkampf (ReKom, GA1, GA1 / 2, GA2, WSA1, WSA2, max. HFQ, Schwelle usw.)
Bestimmen der optimalen Trainingsintensität zur maximalen Fettverbrennung
Cardio Scan
Cardioscan hat die Herzvorsorge revolutioniert. Das Electrocardioportrait (ECP) verwandelt die Kurven des Ruhe-EKGs in ein dreidimensionales Herzportrait. In wenigen Minuten wissen Sie, wie es um Ihre Streßbelastung und damit um Ihre Gesundheit steht.
Gesundheitscheck
Beinhaltet: Ruhe-EKG (Cardio Scan), Blutdruckmessung, Bestimmung der anthropometrischen Daten (Körperfettanteilanalyse, Körperwasseranteilanalyse, Körpermuskelanteilanalyse, BMI), inkl. Beratung
Erstellen eines systematischen Krafttrainingsprogramms zum Steigern der Leistung und/oder zur Prävention für vier Wochen (entsprechende Leistungsdiagnostik vorausgesetzt)
Erstellen eines systematischen Ausdauertrainingsprogramms zum Steigern der Leistung und/oder zur Prävention für vier Wochen (entsprechende Leistungsdiagnostik vorausgesetzt)
Großer Fitness-Check
Gesundheitscheck, Ausdauertest mit Laktatmessung, Interpretation der Ergebnisse, Herzfrequenzbereiche für Training und Wettkampf, Kraftleistungstest, Physiotherapeutische Begutachtung inkl. Empfehlungen
Bitte rechtzeitig Termine absprechen.
Michael Kann
Telefon 01776160366
michael-kann @ t-online. de
