Meditation

Die Meditation dient in erster Linie zum Abbau von Stress. Der Meditierende lenkt die ganze Wahrnehmung auf seine momentane geistige und körperliche Verfassung oder er konzentriert sich auf einen einzigen Gedanken, ein Bild oder Wort (lat. meditatio = "das Nachdenken über" auch in der Bedeutung "zur Mitte ausrichten" von lat. medius = "die Mitte"). Der Praktizierende versucht dabei, die Unruhe seiner Gedanken zu verlangsamen, abzuschalten und dabei vorhandene mentale und emotionale Spannungen zu lösen, letztlich den Kontakt zur spirituellen Dimension seiner Existenz aufzunehmen.

Die langsameren, im Tiefschlaf vorkommenden Theta- und Delta-Wellen im Gehirn tauchen während der fortgeschrittenen Meditation auf. Der gesamte Stoffwechsel verlangsamt sich; der elektrische Hautwiderstand, der bei Angst und Stress zurückgeht, steigt an. Die Meditation erfordern Geduld und Disziplin. Regelmäßig meditierende Menschen wirken entspannter und fühlen sich in ihrer gesamten Lebensführung gelassener. Auch Klangschalen begleitete Meditation wird angewandt. Sie füllt Räume mit Klang und hilft uns dabei unseren Körper neu zu erfahren. Gleiches gilt für die Mantras - Mantras können entweder gesprochen, geflüstert, gesungen oder in Gedanken rezitiert werden. Sie helfen uns bei unserer Meditation uns "einzuschwingen".

Mit Chakra sind die Verbindungsstellen zwischen dem Körper und dem Astralleib des Menschen gemeint.

Sieben der Chakren werden als Hauptenergiezentren des Menschen angesehen und befinden sich entlang der Mittelachse des Körpers. Unsere Chakrenarbeit besteht u.a. aus der Anwendung von Licht, Düften (Aromen), Fingerübungen, Vokalvibrationen, Affirmationen, Energetischen-Handauflage, Streichel- und Klangmassage. Des weiteren arbeiten wir mit Qi Gong Kugeln.

Nach traditioneller chinesischer Medizin stellen die Kugeln das Gleichgewicht von Yin und Yang im eigenen Körper wieder her. Zudem stimulieren wir damit die Reflexzonen der Hand. Nicht nur, die Beweglichkeit, Koordination und Kraft der Finger und Unterarmmuskulatur wird gefördert, sondern die Kugeln stimulieren zudem nachweislich Nerven und Blutzirkulation. Durch spezielle Atemübungen ist es möglich, die Sauerstoffaufnahme der Lunge zu verbessern und in belastenden Situationen das vegetative Nervensystem positiv zu beeinflussen. Ein höherer Sauerstoffgehalt im Blut bewirkt bessere Ausgeglichenheit und größere Leistungsfähigkeit. Daher gehören auch Atemübungen zu unserem Meditationsunterricht.

Meditation kann das Risiko für bestimmte chronische Krankheiten reduzieren, diese aber nicht heilen. Bisher hat das Meditieren kein wissenschaftlich nachgewiesenes Risiko gezeigt. Einige Forscher stellten jedoch die Theorie auf, dass Meditation bei Epilepsie-Patienten negative Folgen haben könnte. In Studien wurden die durch Meditation herbeigeführten neurochemischen und neurophysiologischen Veränderungen im Gehirn gemessen. Sie bewirkten bei entsprechender Veranlagung ein höheres Erkrankungsrisiko oder schwerere und häufigere Anfälle. Sollten Sie also an Epilepsie erkrankt sein, so sollten Sie nicht an Meditationen teilnehmen. Zumindest sollten Sie vorher Ihren behandelnden Arzt befragen und uns ein entsprechendes Attest vorlegen. Unser Gesundheitsfragebogen muss von Ihnen wahrheitsgemäß ausgefüllt sein. Für sehr aktive Personen, besonders für Kinder, ist Meditation möglicherweise zu anstrengend. Dann sollte man eher Yoga oder eine aktivere Entspannungsmethode auswählen.

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